GoPro-Tipps für Unterwasserfotos, die die Datei schon vor der Bearbeitung verbessern
Richte die Kamera vor dem Tauchgang ein, nutze ihren Weitwinkel, um nah heranzugehen, halte sie ruhig, schütze helles Oberflächenlicht und gib dem Motiv genug Raum, scharf zu bleiben.


Ein weites GoPro-Bild funktioniert am besten, wenn naher Meeresboden und Taucher die Komposition tragen, während das Wrack im echten Wasserdunst zurückweicht.
Du erreichst ein Wrack, hebst die geliehene GoPro und drückst noch während des Flossenschlags den Auslöser. Die Kamera nimmt einen weiten Blick auf, aber der Taucher ist klein, die Ecken sind weich und das gesamte Bild bewegt sich. Keine dieser Schwächen begann mit dem Farbstich.
Eine GoPro kann ein starkes Unterwasserfoto erzeugen, wenn du ihren Weitwinkel wie vorgesehen nutzt: nah an einem klaren Motiv, ruhig gehalten und mit brauchbarem Licht in der Szene.[1]
Richte sie vor dem Einstieg ins Wasser ein
Prüfe die Tiefenangaben von Kamera und Gehäuse, statt anzunehmen, jede GoPro sei gleich.[3] Kontrolliere die Dichtung, reinige beide Seiten des Ports und setze einen Antibeschlag-Einsatz ein, falls Gehäuse und Bedingungen ihn erfordern.
Wähle bei trockenen Händen den Fotomodus mit voller Auflösung und Weitwinkel. Vermeide Digitalzoom und kamerainterne Zuschnitte. Wenn die Kamera einen Intervall- oder kurzen Serienmodus anbietet, bereite ihn für bewegte Tiere oder Taucher vor. Mehrere zeitnah aufgenommene Bilder erhöhen die Chance auf eine scharfe Körperhaltung, ohne den Auslöser wiederholt zu drücken.
Prüfe nach dem Untertauchen die Außenseite des Ports auf eine eingeschlossene Blase. Eine einzige Blase über der Linse kann jedes Foto des Tauchgangs verderben.
Geh vor der Aufnahme nah heran
Der Weitwinkel ist dafür da, dass du dich einer Schildkröte, einem Taucher oder einem Wrackabschnitt nähern und trotzdem die Umgebung einbeziehen kannst.[2] Bleib nicht zurück und verwende Digitalzoom. Er vergrößert nur einen entfernten, vom Wasser weichgezeichneten Teil des Bildes.
Nähere dich langsam, halte in sicherem Abstand an und lass die Tierwelt entscheiden, ob sie bleibt. Verfolge niemals ein Tier, versperre ihm nicht den Weg und opfere für ein Foto nicht deinen guten Auftrieb. Sehr kleine Motive passen außerdem schlecht zu einer unveränderten Actionkamera. Wenn sie bei der minimalen Fokusdistanz der Kamera keinen sinnvollen Bildbereich füllen, brauchen sie ein Makrozubehör oder eine andere Kamera.
Halte an, bevor du auslöst
Verwende beide Hände oder einen kleinen Griff, halte die Ellbogen am Körper und beende den Flossenschlag, bevor du komponierst. Lass deinen Körper zur Ruhe kommen, drücke sanft und halte den Bildausschnitt noch einen Moment. Bei wenig Licht kann eine automatische Kamera eine längere Belichtungszeit wählen, sodass schon eine kleine Drehung als Unschärfe sichtbar wird.
Bei einem anderen Taucher bewegst du dich etwas aus der Blasensäule und fotografierst zwischen den Ausatmungen. Bitte den Taucher nicht, den Atem anzuhalten.
Bring brauchbares Licht hinter die Kamera
Für unkomplizierte Umgebungsfarbe halte die Sonne hinter dir oder über einer Schulter. Zeige nur dann direkt in die Sonne, wenn eine Silhouette oder ein Sonnenstern das Bild ist. Beobachte nahe der Oberfläche weißen Schaum, Flossen und Reflexionen. Sobald sie ausfressen, kann kein Editor ihre Textur wiederherstellen.
Baue das Bild mit etwas Nahem, einem klaren Motiv und einem zurückweichenden Hintergrund auf. Das GoPro-Wrackbeispiel nutzt Sand im Vordergrund, einen Taucher in der Mitte und Wrackteile, die im blauen Wasser verblassen. Halte Gesichter und andere wichtige Formen von den äußersten Ecken fern, wo der Weitwinkel sie streckt.
Halte künstliches Licht nah am Motiv
Eine kompakte Videolampe kann einen nahen Taucher oder Fisch ausleuchten, aber kein ganzes Wrack. Bewege die Lampe von der optischen Achse weg und richte den Rand ihres Strahls auf das Motiv. Eine Lampe neben der Kamera heller zu stellen, erzeugt oft einen zentralen Hotspot und macht stattdessen Schwebstoffe heller.
Restauriere zuerst das beste Bild
Wähle das schärfste und sauberste Original. Five Meters erstellt zuerst eine gelernte kanalübergreifende Restaurierungsbasis und verwendet anschließend eine Transmissionsschätzung, um Dehaze über das Bild zu variieren.[4] Die separate Wassermaske steuert die Wasserregler. So kann ein nah und ruhig aufgenommenes GoPro-Foto Farbe und Motivtrennung zurückgewinnen, die Temperatur allein nie erreicht. Temperature, Exposure, Dehaze, Detail und Noise reduction verfeinern diese restaurierte Basis. Halte die Aufnahme scharf und frei von ausgefressenem Glanz, damit die Regler mit echter Struktur arbeiten können, auch beim Actionkamera-Riffbeispiel.